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Kaiserslautern: Fragwürdiger Notdienst – Polizei warnt

Ein vermeintlicher Strom-Notdienst hat einen Mann um einen vierstelligen Geldbetrag gebracht. Die Polizei warnt vor unseriösen Handwerker- und Notdienstangeboten.

Foto: unsplash

Kaiserslautern (ost)

Am Montagabend wurde ein Mann in der Wohngegend Bännjerrück um einen vierstelligen Geldbetrag betrogen, als er einen vermeintlichen Strom-Notdienst kontaktierte.

Nach einem Stromausfall erschienen zwei Männer gegen 19 Uhr und führten Arbeiten an der elektrischen Anlage durch, für die sie mehr als 1.000 Euro verlangten. Der 56-Jährige zahlte den geforderten Betrag.

Ein später hinzugezogener Elektro-Meisterbetrieb stellte fest, dass die Arbeiten unsachgemäß und teilweise gefährlich ausgeführt wurden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Wuchers, wenn eine überhöhte Zahlung in einer Zwangslage verlangt wird.

Es wird vor unseriösen Handwerker- und Notdienstangeboten gewarnt: Dubiose Dienstleister locken im Internet mit fragwürdigen Angeboten Kunden an und präsentieren dann überteuerte Rechnungen. Kunden werden unter Druck gesetzt, wenn sie den Preis nicht zahlen können. Zögern Sie nicht, die Polizei zu kontaktieren! Bitten Sie auch Ihre Nachbarn um Hilfe. Auf der Website https://s.rlp.de/eIR3g finden Sie nützliche Tipps der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, wie Sie beispielsweise ortsansässige Firmen bevorzugen und die Preise vergleichen können. |erf

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 auf 2091. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 auf 1377 zurück. Davon waren 899 männlich, 478 weiblich und 329 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.660 4.376
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.927 2.091
Anzahl der Verdächtigen 1.467 1.377
Anzahl der männlichen Verdächtigen 955 899
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 512 478
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 379 329

Quelle: Bundeskriminalamt

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