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Kaiserslautern: Frau verliert 60.000 Euro durch Investmentbetrug

Opfer fiel auf lukrative Anlageangebote im Internet rein und überwies mehrfach Geld an Betrüger, erstattete Anzeige bei Polizei nach Durchsicht der Masche.

Foto: unsplash

Kaiserslautern (ost)

Ein 69-jährige Frau aus der Stadt wurde Opfer eines Investmentbetrugs und verlor dabei über 60.000 Euro an Betrüger. Die Betroffene fiel im Internet auf scheinbar lukrative Anlageangebote herein. Sie überwies mehrmals Geld auf verschiedene Konten, teilweise auch ins Ausland, in der Hoffnung auf hohe Gewinne. Die Täter versprachen ihr mehrere hunderttausend Euro Gewinn. Erst als es Zeit für die angebliche Auszahlung war, erkannte die Frau den betrügerischen Trick und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Die Kriminaldirektion Kaiserslautern hat die Untersuchungen aufgenommen. Die Polizeibeamten warnen vor dieser Art von Betrug und empfehlen besondere Vorsicht bei Investmentangeboten im Internet:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wovon 1927 gelöst wurden. Es gab insgesamt 1467 Verdächtige, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 4376, von denen 2091 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, darunter 899 Männer, 478 Frauen und 329 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.660 4.376
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.927 2.091
Anzahl der Verdächtigen 1.467 1.377
Anzahl der männlichen Verdächtigen 955 899
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 512 478
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 379 329

Quelle: Bundeskriminalamt

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