Zwei Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren wurden beim Diebstahl von Kleidung und Schmuck erwischt. Sie hatten gestohlene Waren unter ihrer Kleidung versteckt und Drogen bei sich.
Kaiserslautern: Jugendliche Langfinger
Kaiserslautern (ost)
Gleich mehrere Anzeigen haben sich zwei Jugendliche aus dem Stadtgebiet am Mittwoch eingehandelt. Die beiden 15 und 16 Jahre alten Mädchen fielen zunächst in einem Modemarkt in der Fackelstraße auf, weil sie „lange Finger“ machten und versuchten, Kleidung sowie Schmuck zu stehlen.
Den aufmerksamen Augen des Sicherheitspersonals war nicht entgangen, dass die beiden Jugendlichen mit mehreren ausgewählten Artikeln in den Umkleidekabinen verschwanden und mit leeren Händen wieder herauskamen. Anschließend wollten sie das Geschäft verlassen, ohne etwas zu bezahlen. Wie sich herausstellte, hatten die Mädchen mehrere Kleidungsstücke aus dem Geschäft unter ihrer eigenen Kleidung angezogen und sich diverse Schmuckstücke in ihre Hosentaschen gesteckt.
Doch nicht nur das: Bei der Durchsuchung ihrer Sachen kamen in der Handtasche der 15-Jährigen auch ein Päckchen mit Marihuana, ein sogenannter Grinder sowie ein Vape zum Vorschein. Diebesgut und Drogen samt Zubehör wurden sichergestellt und die Erziehungsberechtigten verständigt. Auf die Jugendlichen kommt ein Strafverfahren zu. |cri
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 13125 auf 12968 sank und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt