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Kaiserslautern: Kontrollen in der Innenstadt

Die Polizei führte Personenkontrollen durch und stellte Betäubungsmittel sicher. Zwei Männer müssen sich nun vor Gericht verantworten.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

Am Donnerstag führte die Polizei mehrere Personenkontrollen in der Innenstadt durch. Gegen 18 Uhr versuchten die Beamten, einen 24-jährigen Mann auf dem Willy-Brandt-Platz zu kontrollieren. Der Mann flüchtete in Richtung Fackelbrunnen und warf dabei mehrere Tütchen mit Drogen weg. Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Polizisten den Mann festnehmen. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten in der Bauchtasche des 24-Jährigen auch zwei Plastiktütchen mit Drogen. Das Rauschgift wurde sichergestellt. Der Mann muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Einige Zeit später fiel den Beamten ein anderer Mann in der Straße Am Abendsberg auf. Auch er wurde kontrolliert. Bei dem 33-Jährigen fanden die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe mit Munition, mehrere Messer und fünf vermeintliche Ecstasy-Tabletten. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt. Gegen den Mann werden nun Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (12968) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (2221) und der nicht-deutschen Verdächtigen (3798). Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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