Mehrere Diebstähle aus Fahrzeugen gemeldet, Ermittlungen dauern an. Täter erbeuten Tabak, Zigaretten, Bargeld und Tierabwehrspray. Kontrolle von Verdächtigen mit gestohlenen Bankkarten und Cannabisbesitz.
Kaiserslautern/Otterbach: Diebstähle aus Fahrzeugen – Kontrollierte Tatverdächtige

Kaiserslautern/Otterbach (ost)
Der Polizei wurden am Dienstag und in der Nacht zu Mittwoch mehrere versuchte und vollendete Diebstähle aus Fahrzeugen gemeldet. Es wurden auch Verdächtige kontrolliert. Die Untersuchungen werden fortgesetzt.
Zwei Fahrzeuge wurden in der Nacht zu Dienstag in der Spicherer Straße durchsucht. Unbekannte Täter gelangten zwischen 0 und 4.30 Uhr in die nebeneinander geparkten Autos. Die gestohlene Beute umfasste Tabak, Zigaretten, Bargeld und ein Tierabwehrspray.
Auch im Keltenweg machte sich in derselben Nacht eine Person an einem abgestellten Peugeot 208 zu schaffen. Da das Auto jedoch verschlossen war und nicht leicht geöffnet werden konnte, gab der Täter sein Vorhaben auf und ging weiter.
Zwischen Sonntagnachmittag um 15 Uhr und Montagabend um 20 Uhr drangen Unbekannte in der Breslauer Straße in einen schwarzen BMW ein, der auf einem Privatparkplatz stand. Sie durchsuchten das Innere, fanden jedoch anscheinend nichts von Interesse und zogen mit leeren Händen ab.
In der Nacht zu Mittwoch wurde eine Streife in der Feuerbachstraße auf einen jungen Mann aufmerksam, der verdächtigt wird, an mehreren Straftaten beteiligt zu sein. Der 20-Jährige wurde gegen 0.40 Uhr kontrolliert. Dabei wurden mehrere Zigarettenpackungen, Einhandmesser, Tierabwehrspray, Münzgeld und Haschisch gefunden. Der Mann hatte auch zwei Bankkarten bei sich, die nicht auf seinen Namen ausgestellt waren. Die Einsatzkräfte identifizierten die rechtmäßigen Eigentümer der Karten und überprüften die Fahrzeuge, die auf die beiden Personen zugelassen waren. Es stellte sich heraus, dass beide Autos unverschlossen waren und durchsucht wurden.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Zigaretten, die der 20-Jährige bei sich hatte, mit den gestohlenen Bankkarten bezahlt wurden. Der Mann wird daher nicht nur wegen Diebstahls, sondern auch wegen Betrugs und Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz untersucht. Der Verdächtige musste für weitere Maßnahmen zur Dienststelle gebracht und vorerst in Gewahrsam genommen werden.
Auch in Otterbach waren Diebe aktiv. In der Nacht zu Mittwoch wurde gegen 3.30 Uhr eine verdächtige Person an einem Hyundai SUV in der Hasenstraße gemeldet. Als die Streife eintraf, war der Täter zwar verschwunden, aber es stellte sich heraus, dass er das Auto durchsucht hatte. Ersten Untersuchungen zufolge wurde nichts gestohlen.
Während einer Streifenfahrt durch den Ort bemerkten die Polizisten in der Waldstraße einen Fahrzeugschein, der auf einem Gullideckel lag. Eine Überprüfung ergab, dass das dazugehörige Auto nicht weit entfernt abgestellt war. Ein Blick durch die Scheibe des VW ließ vermuten, dass auch dieses Fahrzeug von Dieben durchsucht wurde. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar.
Bei der Fahndung nach Verdächtigen wurden um 4 Uhr in Kaiserslautern zwei bereits bekannte Männer gesichtet, die bereits wegen ähnlicher Diebstähle aufgefallen waren. Sie wurden kontrolliert. Beide hatten größere Geldbeträge bei sich und konnten nicht erklären, woher das Geld stammte. Die Scheine und Münzen wurden vorübergehend sichergestellt, bis die genaue Herkunft geklärt ist.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 832 Fälle registriert, wovon 418 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 435 Verdächtige, darunter 391 Männer und 44 Frauen. Von den Verdächtigen waren 139 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 830 Fälle von Autodiebstahl gemeldet, von denen wiederum 418 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 439, wobei 399 Männer und 40 Frauen beteiligt waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 165. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 832 | 830 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 418 | 418 |
| Anzahl der Verdächtigen | 435 | 439 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 391 | 399 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 44 | 40 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 139 | 165 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen wurden 1554 Unfälle verzeichnet (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








