Eine Frau fiel auf eine Phishing-Mail herein und verlor einen hohen Geldbetrag. Die Betrüger erlangten Zugang zu ihrem Konto und buchten Geld ab.
Kaiserslautern: Phishing-Mail, Frau verliert fünfstelligen Betrag

Kaiserslautern (ost)
Eine Bewohnerin des Stadtgebiets wurde kürzlich Opfer von Betrügern durch eine sogenannte Phishing-E-Mail. Die 61-jährige Frau meldete der Kriminalpolizei am Donnerstag, dass sie letzte Woche eine E-Mail erhalten hatte, die angeblich von ihrer Bank kam.
Nachdem sie auf einen Link in der E-Mail geklickt hatte, erhielt sie einen Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter, der ihr mitteilte, dass es Unregelmäßigkeiten auf ihrem Geschäftskonto gab. Der Unbekannte war so überzeugend, dass es ihm gelang, die Frau während des Gesprächs auf eine Webseite zu führen, wo sie einen QR-Code scannte.
Die Betrüger erlangten auf diese Weise Zugriff auf das Konto der Frau und buchten in den folgenden Tagen einen Betrag im fünfstelligen Bereich ab oder transferierten ihn teilweise auf andere Bankkonten. Das Fachkommissariat für Betrugsdelikte ermittelt und warnt erneut vor derartigen E-Mails: Bevor Sie Links anklicken oder QR-Codes scannen, stellen Sie unbedingt sicher, dass der Absender tatsächlich der ist, für den er sich ausgibt!
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Rate der Cyberkriminalität in Rheinland-Pfalz stieg zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wovon 1927 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 1467, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 1377, darunter 899 Männer, 478 Frauen und 329 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt







