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Kaiserslautern: Polizei ermittelt wegen schwerer räuberischer Erpressung

Die Polizei sucht Zeugen nach einem Vorfall, bei dem ein 25-Jähriger schwer verletzt wurde. Die Täter sind noch auf der Flucht.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

Derzeit sucht die Polizei nach zwei Männern, die heute am Mittwoch (6. Mai 2026), kurz vor 12 Uhr, einen 25-Jährigen in der Straße „Am Heiligenhäuschen“ schwer verletzt haben. Nach aktuellen Ermittlungen planten die Täter, den Mann zu berauben und verursachten dabei Schnittverletzungen. Sie flohen vermutlich ohne Beute. Der Verletzte wurde von Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Es besteht derzeit keine Lebensgefahr. Die Angreifer sollen zwischen 20 und 30 Jahre alt sein, blonde Haare und helle Haut haben. Einer der Männer trug eine Umhängetasche in dunkler Farbe. Die Polizei bittet Zeugen, die etwas Auffälliges beobachtet haben, sich zu melden. Wer hat die beiden Männer gesehen? Wer kann Informationen zur Identität der Täter liefern? Hinweise werden von der Kripo in Kaiserslautern unter der Telefonnummer 0631 369-13312 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Raubüberfälle in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 auf 867. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 1052 auf 1122, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 1015 deutlich höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 107. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 375 auf 457. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.161 1.304
Anzahl der aufgeklärten Fälle 803 867
Anzahl der Verdächtigen 1.052 1.122
Anzahl der männlichen Verdächtigen 951 1.015
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 107
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 375 457

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 gelöst wurden, während es im Jahr 2023 nur 56 Fälle gab, die alle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 71 männlich und 9 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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