Die Polizei ermittelt gegen zwei Männer wegen Drogen am Steuer. Beide wurden gestoppt und mussten Blutproben abgeben, um die genauen Wirkstoffe zu ermitteln.
Kaiserslautern: Polizei stoppt berauschte Fahrer

Kaiserslautern (ost)
Die Polizei ermittelt gegen einen Mann aus dem Landkreis, weil er unter dem Einfluss von Drogen am Straßenverkehr teilgenommen hat. Am Dienstagmorgen wurde der 43-Jährige in der Eisenbahnstraße kontrolliert. Sein Verhalten deutete auf Drogenkonsum hin. Auf Nachfrage gab der Mann zu, am Montag zuletzt Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Um die genauen Substanzen und deren Konzentration im Blut zu bestimmen, wurde der 43-Jährige ins Krankenhaus gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Die Fahrzeugschlüssel wurden an ein Familienmitglied übergeben.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am Dienstagabend mit einem 35-jährigen Mann aus dem Stadtgebiet, der am Fackelrondell kontrolliert wurde. Gegen 21.50 Uhr fiel die Polizei auf den E-Scooter-Fahrer auf und stoppte ihn. Während des Gesprächs entstand der Verdacht, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand. Er wollte dazu keine Stellung nehmen, stimmte jedoch einem Urintest zu. Dieser reagierte positiv auf zwei verschiedene Gruppen von Betäubungsmitteln. Daher musste der 35-Jährige zur Durchführung einer Blutprobe mit auf die Dienststelle kommen. Die Weiterfahrt mit dem Elektroroller wurde ihm untersagt. Er muss mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 15296, wobei 13125 männliche und 2171 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Verdächtigen auf 15189, wobei 12968 männliche und 2221 weibliche Verdächtige erfasst wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








