Ein 34-Jähriger wurde wegen Drogenkonsums am Steuer erwischt und zur Blutprobe mitgenommen. E-Scooter-Fahrt untersagt, Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss folgt.
Kaiserslautern: Polizei stoppt E-Scooter-Fahrer unter Drogen

Kaiserslautern (ost)
Die Polizei hat am Donnerstagabend einen E-Scooter-Fahrer im Stadtgebiet gestoppt. Gegen 19.50 Uhr bemerkte eine Streife den Mann in der Wörthstraße und führte eine Kontrolle durch.
Wegen drogentypischer Anzeichen im Gespräch und dem Geruch von Cannabis entschieden sich die Beamten, weiter zu ermitteln. Der Fahrer des Rollers gab zu, am Nachmittag einen Joint geraucht zu haben und auch Cannabis bei sich zu tragen.
Ein nachfolgender Urintest zeigte positiv auf verschiedene Betäubungsmittel an. Daher wurde der Mann zur Entnahme einer Blutprobe zur Dienststelle gebracht.
Die Weiterfahrt mit dem E-Scooter wurde dem 34-Jährigen verwehrt und die möglichen Folgen wurden erklärt, falls er sich nicht daran hält. Der Mann wird nun wegen Fahrens unter Drogeneinfluss mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige konfrontiert. Die strafrechtlichen Ermittlungen wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wovon 18308 gelöst wurden. Es gab insgesamt 15296 Verdächtige, darunter 13125 Männer, 2171 Frauen und 3396 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 19296 Fälle registriert, von denen 17709 gelöst wurden. Es gab 15189 Verdächtige, darunter 12968 Männer, 2221 Frauen und 3798 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








