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Kaiserslautern: Polizei sucht Zeugen nach versuchten Raubdelikten

Die Ermittlungen begannen, als ein verwirrter Mann in Unterhosen gefunden wurde. Er behauptete, von Jugendlichen angegriffen und ausgezogen worden zu sein.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

Die Polizei bittet um Hinweise von Personen, die in der Nacht zum Mittwoch zwischen der Pariser Straße und dem Pfaffplatz unterwegs waren und etwas beobachtet haben. Es wird vermutet, dass es zwischen 1 und 2 Uhr zu zwei versuchten Raubüberfällen gekommen ist.

Die Untersuchungen begannen, nachdem der Polizei kurz vor 2 Uhr eine scheinbar verwirrte Person gemeldet wurde, die nur in Unterwäsche bekleidet die Hellmut-Hartert-Straße entlang lief. Die herbeigerufene Streife konnte kurz darauf am Pfaffplatz einen Mann festnehmen, auf den die Beschreibung passte. Der 24-Jährige machte verwirrende und teilweise widersprüchliche Aussagen.

Er behauptete unter anderem, dass er in der Nähe eines Supermarktes in der Pariser Straße von mehreren Jugendlichen angegriffen wurde. Diese hätten ihn zu Boden geworfen und entkleidet. Der Mann wies keine Verletzungen auf, wurde aber aufgrund seines verwirrten Zustands vom Rettungsdienst mitgenommen.

Bei der Suche nach dem Tatort und der Kleidung des 24-Jährigen wurden die Polizeibeamten in der Pariser Straße auf einen Mann aufmerksam. Auch er gab an, von Jugendlichen attackiert und geschlagen worden zu sein. Diese hätten seinen Rucksack durchsucht, aber offenbar nichts entnommen. Danach seien die Täter geflohen.

Die Streife startete sofort die Fahndung in die angegebene Fluchtrichtung und entdeckte eine Gruppe rennender Personen. Zwei junge Männer wurden daraufhin festgenommen. Ob sie an den versuchten Raubüberfällen beteiligt waren, wird von der Polizei untersucht.

Zeugen, die etwas zu den beiden Vorfällen wissen und Informationen über die Beteiligten haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-14299 an die Polizeiinspektion 2 zu wenden. |cri

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle gemeldet, wovon 67 aufgeklärt wurden, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle gab, von denen alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Davon waren 71 männlich, 9 weiblich und 34 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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