Drogen sichergestellt. Eine Reiberei in der Nacht löste den Einsatz aus. Verbotene Gegenstände bei den Beteiligten gefunden.
Kaiserslautern: Polizeieinsatz wegen Streit

Kaiserslautern (ost)
In der Nacht von Sonntag auf Montag führte ein Zwischenfall in der Richard-Wagner-Straße zu einem Polizeieinsatz. Fünf junge Männer, deren Alter zwischen 17 und 31 Jahren lag, gerieten dort gegen 1 Uhr in einen Streit. Angeblich ging es um Geldschulden zwischen zwei der Beteiligten. Aus einer verbalen Auseinandersetzung entwickelte sich nach aktuellen Informationen eine physische Konfrontation, bei der zum Glück niemand verletzt wurde. Bei einer Überprüfung der Männer fand eine Streifenbesatzung mehrere verbotene Gegenstände. Der 18-Jährige hatte Amphetaminpaste, einen Schlagstock und eine Kaltgaswaffe bei sich. Auch bei dem 31-Jährigen wurden während der Durchsuchung Amphetaminpaste gefunden und beschlagnahmt. Beide Männer müssen sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Das Mitführen der Waffen führt für den 18-Jährigen außerdem zu einem Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 Fällen relativ konstant. Von den Verdächtigen waren 12968 männlich und 2221 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








