Die Polizei sucht Zeugen für einen Raubüberfall in der Hermann-Gehlen-Straße. Zwei Täter bedrohten die Frau mit einer Schusswaffe und flüchteten mit ihrer Handtasche.
Kaiserslautern: Raubüberfall auf 52-jährige Frau

Kaiserslautern (ost)
Am Samstagnachmittag um etwa 17:00 Uhr wurde die Frau in der Hermann-Gehlen-Straße Opfer eines Raubüberfalls. Nach bisherigen Informationen wurden die Geschädigte von zwei bisher unbekannten Tätern mit einer waffenähnlichen Drohung bedroht und zur Herausgabe ihrer Handtasche aufgefordert. Die Frau übergab die Tasche, woraufhin die Täter zu Fuß in Richtung Pariser Straße flohen. Sie werden als ungefähr 20 Jahre alt, etwa 160 cm groß, schlank, komplett in schwarzer Kleidung, mit Kapuze über dem Gesicht und weißen Schuhen beschrieben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Informationen zum Tathergang oder den Tätern haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Kaiserslautern unter der Telefonnummer 0631-369-13312 zu melden. |pvd
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 auf 867. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 auf 1122, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.161 | 1.304 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 803 | 867 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.052 | 1.122 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 951 | 1.015 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 107 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 375 | 457 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 80, davon waren 71 männlich und 9 weiblich. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 56, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 68, wovon 54 männlich und 14 weiblich waren. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








