Eine Frau aus dem Stadtgebiet ist Opfer von Betrügern geworden und hat mehrere tausend Euro verloren. Am Mittwoch erstattete die Seniorin Anzeige bei der Polizei nach unberechtigten Abbuchungen auf ihrem Bankkonto.
Kaiserslautern: Seniorin übergibt EC-Karte an Betrüger

Kaiserslautern (ost)
Bedauerlicherweise wurde eine Frau aus dem Stadtgebiet Opfer von Betrügern und hat mehrere tausend Euro verloren. Die ältere Dame erstattete am Mittwoch bei der Polizei Anzeige, nachdem mehrere unberechtigte Abbuchungen auf ihrem Bankkonto festgestellt wurden.
Bei der Kriminalpolizei gab die 89-jährige Dame an, dass sie bereits am Montagvormittag einen Anruf von einer unbekannten Person erhalten hatte. Der Anrufer gab sich am Telefon als Bankangestellter aus und behauptete, die EC-Karte der Frau sei „abgelaufen“. Es wurde angekündigt, dass jemand vorbeikommen würde, um die Karte abzuholen.
Als tatsächlich ein Mann an ihrer Tür erschien und nach der Debitkarte fragte, dachte die Seniorin nichts Böses und übergab ihm die Karte. Erst am Mittwoch erfuhr sie von ihrer Bank, dass ein vierstelliger Betrag in mehreren Transaktionen von ihrem Konto abgebucht wurde und erkannte den Betrug.
Die 89-jährige Dame konnte folgende Beschreibung des Unbekannten abgeben, der die EC-Karte bei ihr abgeholt hatte: ungefähr 1,80 Meter groß, schlank, dunkler Teint und in bräunlicher Kleidung. Zeugen, die den Unbekannten im Stadtgebiet gesehen haben oder ähnliche Anrufe erhalten haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-13312 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wovon 1927 gelöst wurden. Es gab insgesamt 1467 Verdächtige, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, darunter 899 Männer, 478 Frauen und 329 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








