Ein 42-Jähriger sorgte im Stadtzentrum für Aufruhr, verweigerte Angaben und erhielt einen Platzverweis. Sein Hund biss einen Passanten und er landete in Gewahrsam.
Kaiserslautern: Streit, Hundebiss, Gewahrsam

Kaiserslautern (ost)
Am späten Donnerstagabend sorgte ein 42-Jähriger im Stadtzentrum für Aufregung. Um 23 Uhr kam es erstmals zu einem Konflikt in der Marktstraße mit einem Kioskbesitzer. Obwohl der Unruhestifter den Ort vor dem Eintreffen der Streife verließ, wurde er kurz darauf auf dem Stiftsplatz gefunden und kontrolliert.
Der Mann, der seinen Hund dabei hatte, weigerte sich, den Beamten seine Adresse mitzuteilen – was ihm die erste Ordnungswidrigkeiten-Anzeige einbrachte. Ein Platzverweis wurde ebenfalls ausgesprochen.
Nur zwei Stunden später musste die Polizei erneut wegen des 42-Jährigen eingreifen – erneut auf dem Stiftsplatz. Es stellte sich heraus, dass er trotz des Platzverweises zurückgekehrt war und seinen Hund unangeleint herumlaufen ließ. Das Tier biss einen 36-jährigen Passanten ins Bein und lief in Richtung Altstadt davon. Zum Glück konnten zwei Unbeteiligte den Hund am St.-Martins-Platz stoppen und einfangen.
Der Abend war für den 42-Jährigen vorbei. Aufgrund des Verstoßes gegen den Platzverweis verbrachte er die Nacht in einer Gewahrsamszelle. Das Ordnungsamt kümmerte sich um seinen vierbeinigen Begleiter.
Der verletzte 36-Jährige wurde vom Rettungsdienst behandelt. Die Verletzung durch das Tier hat Konsequenzen für den Halter: Der Störenfried muss sich nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung verantworten.
Quelle: Presseportal







