Die Polizei ermittelt nach zwei Unfällen mit Fahrerflucht in der Mannheimer Straße und am Warmfreibad. Schäden und Verletzungen wurden verursacht, der Verursacher ist noch unbekannt.
Kaiserslautern: Unfälle mit Fahrerflucht

Kaiserslautern (ost)
Die Polizei untersucht einen Fall von Unfallflucht am Warmfreibad. Ein Fahrzeugbesitzer meldete am Dienstagabend, dass sein Alfa Romeo dort von einem anderen Auto gestoßen und beschädigt wurde. Es entstanden Schäden im vorderen Bereich der Fahrerseite: am Lack, an der Stoßstange und an der Radkastenabdeckung. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.
Der Unfall ereignete sich zwischen Montagabend, 21 Uhr, und Dienstagabend, 18.40 Uhr. Das weiße Auto stand in diesem Zeitraum in Höhe der Hausnummer 5 am Straßenrand in Richtung Stiftswaldstraße. Der Verursacher ist bisher nicht bekannt.
Auch wird nach dem Autofahrer gesucht, der am Dienstagnachmittag in der Mannheimer Straße durch sein Fahrverhalten einen Unfall verursachte und einfach weiterfuhr. Der Unbekannte war gegen 16.20 Uhr auf der linken Spur stadteinwärts unterwegs. Hinter ihm fuhren ein Dacia Sandero und ein Iveco-Transporter. An der Kreuzung zum Daennerplatz mussten alle drei Fahrzeuge an der roten Ampel anhalten. Als sie wieder losfuhren, bremste der Vordermann plötzlich und bog ohne zu blinken nach links ab. Die 24-jährige Fahrerin des Dacia konnte durch starkes Bremsen eine Kollision vermeiden. Der nachfolgende Transporterfahrer fuhr jedoch auf den Dacia auf. Das Auto wurde leicht beschädigt und die Fahrerin leicht verletzt. Der eigentliche Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten, und verschwand. Auch hier ermittelt die Polizei wegen Unfallflucht. Hinweise zu beiden Vorfällen nimmt die Polizeiinspektion 1 unter der Telefonnummer 0631 369-14199 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 134, Schwerverletzte auf 2.545 und Leichtverletzte auf 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








