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Kaiserslautern: Unfall mit E-Scooter hat strafrechtliche Folgen

Ein E-Scooter kollidierte mit einem Pkw, beide Insassen wurden verletzt. Der E-Scooter-Fahrer war minderjährig und nicht versichert, was strafrechtliche Konsequenzen hat.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

An der Kreuzung Fruchthallstraße/Schneiderstraße gab es am frühen Sonntagabend einen Unfall. Kurz nach 18 Uhr kollidierten hier ein E-Scooter – mit zwei Insassen besetzt – und ein Auto.

Nach den bisherigen Untersuchungen fuhr der jugendliche E-Scooter-Fahrer mit seiner neun Jahre alten Mitfahrerin aus Richtung Mall kommend in den verkehrsberuhigten Bereich in Richtung Fruchthalle. Der 27-jährige Autofahrer kam aus der Schneiderstraße und wollte in Richtung Burgstraße abbiegen. An der Kreuzung zur Fruchthallstraße kam es dann zur Kollision mit dem E-Scooter.

Nach dem Zusammenstoß stürzten der 14-jährige E-Scooter-Fahrer und seine Mitfahrerin zu Boden. Beide erlitten Schürfwunden und wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Bei den weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass der E-Scooter nicht versichert war und eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreichte. Da der Jugendliche keine Fahrerlaubnis dafür hatte, wird sowohl gegen ihn als auch gegen seine Erziehungsberechtigten strafrechtlich ermittelt. |cri

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Fälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0.64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009 Fälle, was 85.62% entspricht. In der Ortslage wurden 9397 Unfälle (6.7%) innerorts, 6632 Unfälle (4.73%) außerorts (ohne Autobahnen) und 1554 Unfälle (1.11%) auf Autobahnen verzeichnet. Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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