Polizeikontrollen ergaben Verstöße gegen Verkehrsgesetze und Alkohol am Steuer. Ein Fahrer wurde mit 0,93 Promille gestoppt und der Roller auf 50 km/h getestet.
Kaiserslautern: Verbot für Fahrrad und E-Scooter Fahrten

Kaiserslautern (ost)
Am Mittwoch haben mehrere Rad- und E-Scooter-Fahrer die Aufmerksamkeit von Polizeistreifen erregt – aus verschiedenen Gründen.
Gegen 18 Uhr stoppten Polizeibeamte in der Pirmasenser Straße einen Mann auf einem E-Scooter. Der Grund: Während der Streifenfahrt bemerkten sie, dass am Elektroroller kein Versicherungskennzeichen angebracht war und der Scooter schneller als die erlaubten 20 km/h fuhr. Bei der folgenden Kontrolle stellten die Einsatzkräfte zusätzlich fest, dass der 59-jährige Fahrer nach Alkohol roch. Ein Atemtest ergab einen Wert von 0,93 Promille. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und er musste zur Entnahme einer Blutprobe mit zur Dienststelle kommen.
Dort wurde auch der Roller auf dem Prüfstand getestet: Laut Test erreichte das Elektrokleinstfahrzeug eine Geschwindigkeit von 50 km/h.
Der 59-Jährige wird nun wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss strafrechtlich verfolgt. Da er seinen Hauptwohnsitz außerhalb von Deutschland hat, musste der Mann eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren hundert Euro hinterlegen.
Bereits am Vormittag wurde ein Mann in der Fruchthallstraße von einer Streife kontrolliert. Der 54-Jährige saß gegen 9.30 Uhr am Fackelbrunnen und trank Bier, neben ihm stand sein Fahrrad. Er lehnte einen Atemalkoholtest ab. Ihm wurde die Fahrt mit dem Fahrrad aufgrund des Verdachts auf Alkoholkonsum untersagt. Der Mann zeigte Verständnis und gab an, mit dem Bus nach Hause zu fahren.
Am Nachmittag gab es eine ähnliche Szene im Stadtpark: Auch hier fiel Polizeibeamten ein Mann auf, der auf einer Bank saß, Bier trank und sein Fahrrad neben sich hatte. Auf Ansprache der Polizisten erklärte der 55-Jährige, dass er hier sein „Feierabendbier“ trank und danach mit dem Fahrrad nach Hause fahren würde. Da sich im Rucksack des Mannes mehrere volle und leere Bierflaschen befanden, wurde er auf die rechtlichen Konsequenzen einer Trunkenheitsfahrt hingewiesen. Er versprach, sein Fahrrad nach Hause zu schieben, da er noch mehr Bier trinken wollte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15296, wobei 13125 männliche und 2171 weibliche Verdächtige waren. 3396 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 19296, wovon 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15189, darunter 12968 Männer und 2221 Frauen. 3798 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








