Polizei stoppt Fahrer unter Drogeneinfluss und verhindert Weiterfahrt bei alkoholisiertem Radfahrer.
Kaiserslautern: Verkehrskontrollen aufgrund von Drogen- und Alkoholeinfluss

Kaiserslautern (ost)
Die Polizeibeamten haben am Donnerstagnachmittag in der Innenstadt einen E-Scooter-Fahrer angehalten. Der Grund dafür war, dass der 25-Jährige unter dem Einfluss von Drogen stand.
Die Streife bemerkte den Elektroroller gegen halb sechs in der Königstraße und stoppte ihn. Bei der Überprüfung fielen ihnen die geröteten Augen mit kleinen Pupillen sowie die zittrigen Hände des Fahrers auf. Auf Nachfrage gab der junge Mann zu, am Vortag Cannabis konsumiert zu haben. Er stimmte einem Urintest zu – dieser bestätigte die Aussagen und fiel positiv aus. Daraufhin musste der 25-Jährige zur Dienststelle gebracht werden, um eine Blutprobe abzugeben. Ihm droht eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am Abend mit einem Fahrradfahrer in der Zollamtstraße. Als eine Polizeistreife den 40-Jährigen gegen 20.45 Uhr kontrollierte, bemerkten sie den Geruch von Alkohol in seiner Atemluft. Darüber hinaus gestand er, auch Cannabis konsumiert zu haben. Dem 40-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt und die möglichen Konsequenzen wurden ihm erklärt, falls er sich nicht daran hält.
Ebenfalls nicht mehr fahrtüchtig war ein Fahrradfahrer, mit dem die Beamten gegen halb acht in der Zollamtstraße konfrontiert waren. Eine Zeugin hatte gemeldet, dass sie einen Mann beobachtet hatte, der beim Versuch, auf sein Fahrrad zu steigen, umgefallen war. Vor Ort trafen die Beamten auf einen stark alkoholisierten 54-Jährigen. Er bestätigte, dass er verschiedene alkoholische Getränke konsumiert hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,33 Promille. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und die Möglichkeit der Sicherstellung seines Fahrrads angedroht. Er versprach, sich daran zu halten. Bei seinem Sturz hatte sich der 54-Jährige nicht verletzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls signifikant war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen. Rheinland-Pfalz liegt somit deutlich unter dem Niveau dieses Bundeslandes.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








