Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kaiserslautern: Verkehrskontrollen in der Innenstadt

Die Kaiserslauterer Polizei führte Verkehrskontrollen durch, um die Sicherheit von Fußgängern zu gewährleisten. Dabei wurden Regelverstöße von Zweiradfahrern festgestellt.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

Während verschiedener Verkehrskontrollen legte die Polizei in Kaiserslautern am Dienstag ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit von Fußgängern. Insbesondere der Bereich um den Schillerplatz wurde von den Einsatzkräften überwacht. Das Ziel war es, vor allem Zweiradfahrer zu sensibilisieren und darauf aufmerksam zu machen, dass sie hier absteigen und ihr Fahrzeug schieben müssen. Zwischen 11 und 13 Uhr wurden vier Fahrradfahrer und sieben Scooter-Fahrer vor der Einfahrt gestoppt und über die Regelung informiert. Alle zeigten Verständnis.

Parallel dazu überprüften weitere Polizeibeamte das Durchfahrtverbot in der Fruchthallstraße. Innerhalb einer Stunde erwischten die Einsatzkräfte acht Autofahrer, die sich nicht an das Verbot hielten und den Bereich dennoch passieren wollten. Sie erhielten kostenpflichtige Verwarnungen.

Zusätzlich wurde ein nicht straßentaugliches Fahrrad ohne Beleuchtung gestoppt.

Bei einer 49-jährigen Frau führte die Kontrolle zu zwei Anzeigen: Gegen 11.40 Uhr wurde sie mit einem Roller kontrolliert und gab zu, Rauschmittel konsumiert zu haben und dass der Roller eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreichen kann – obwohl sie keine Fahrerlaubnis dafür besitzt. Der Roller wurde daher abgestellt und die Frau zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Sie muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Drogeneinfluss rechtlich verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 15296 und stieg im Jahr 2023 auf 15189. Von den Verdächtigen waren 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 aus, was 4.01% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 897, was 0.64% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 120009, was 85.62% entspricht. Innerorts gab es 9397 Unfälle, was 6.7% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24