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Kaiserslautern: Verkehrskontrollen wegen berauschender Mittel

Zwei Fahrzeugführer unter Alkohol- und Betäubungsmiteleinfluss festgestellt. E-Scooter- und Autofahrer betroffen.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

Am Freitagabend fanden zwei Verkehrskontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz statt, bei denen Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln erwischt wurden.

Um 20:07 Uhr wurde ein 49-jähriger Mann, der mit seinem Elektroroller auf dem Benzinoring unterwegs war, einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Während der Kontrolle bemerkten die Polizisten auffällige Anzeichen für Betäubungsmittel. Ein freiwilliger Urintest reagierte positiv auf THC und Amphetamine. Zudem rochen die Beamten Alkohol. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,49 Promille. Der Fahrer wurde zur Entnahme einer Blutprobe zur Dienststelle gebracht. Es wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Um 20:30 Uhr wurde in der Rosenhofstraße in Enkenbach-Alsenborn ein 50-jähriger Autofahrer kontrolliert. Auch bei ihm wurde starker Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab zunächst einen Wert von 0,95 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Autoschlüssel präventiv sichergestellt. Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht, um einen gerichtsverwertbaren Atemalkoholtest durchzuführen. Dieser ergab einen Wert von 0,96 Promille. Gegen den Fahrer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, darunter 13125 Männer, 2171 Frauen und 3396 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 19296, wovon 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, darunter 12968 Männer, 2221 Frauen und 3798 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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