Mehrere Verkehrsteilnehmer wurden wegen Alkohol- oder Drogenkonsums gestoppt. Polizei verhinderte Weiterfahrt und leitete Verfahren ein.
Kaiserslautern: Verkehrsteilnehmer unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestoppt

Kaiserslautern (ost)
Mehrere Fahrer, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen, wurden am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag in der Innenstadt von der Polizei gestoppt. Die Polizei verhinderte, dass sie weiterfahren konnten.
Um 21:50 Uhr wurde ein 53-jähriger Mann in der Zollamtstraße von einer Streife kontrolliert, als er mit einem E-Scooter unterwegs war. Die Beamten bemerkten Alkoholgeruch und ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,07 Promille. Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der E-Scooter wurde sicher gestellt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Kurz zuvor wurde ein Mann in der Zollamtstraße dabei erwischt, wie er neben seinem Fahrrad saß und Bier trank. Er lehnte einen Atemalkoholtest ab und durfte nach einem Gespräch nicht weiterfahren. Er folgte der Anweisung der Polizei.
Gegen Mitternacht wurden zwei E-Scooter-Fahrer im Alter von 23 und 26 Jahren in der Pariser Straße kontrolliert. Beide rochen nach Alkohol und nach Gesprächen ließen sie ihre Fahrzeuge stehen und gingen zu Fuß weiter.
Gegen 0:30 Uhr fiel ein 20-jähriger E-Scooter-Fahrer in der Nähe der Mall auf. Er war mit einer anderen Person unterwegs und als sie den Streifenwagen sahen, sprang der Mitfahrer ab. Der Fahrer fuhr weiter, wurde aber in der Schneiderstraße von der Polizei gestoppt. Es gab Anzeichen für Drogenkonsum und der Mann gab zu, vor ein paar Tagen Cannabis konsumiert zu haben. Eine Blutprobe wurde entnommen und die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen ist jedoch relativ konstant geblieben, mit 15296 Verdächtigen im Jahr 2022 und 15189 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren die meisten männlich, wobei 13125 Männer im Jahr 2022 und 12968 im Jahr 2023 verdächtigt wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








