Eine Frau wurde in der Pariser Straße angegriffen, nachdem ein Mann Pfefferspray gegen unbekannte Personen eingesetzt hatte. Polizei bittet um Hinweise.
Kaiserslautern: Zeugen gesucht nach Pfefferspray-Attacke

Kaiserslautern (ost)
Am Dienstagabend zwischen 20:45 Uhr und 21:30 Uhr ereignete sich in der Pariser Straße ein Vorfall, bei dem eine Frau durch Pfefferspray verletzt wurde.
Nach den bisherigen Untersuchungen kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem unbekannten Mann und zwei weiteren unbekannten Personen. Während des Streits soll der Mann Pfefferspray benutzt haben. Beim Verlassen des Tatorts sprühte er der 45-jährigen Frau, die nicht an der vorherigen Auseinandersetzung beteiligt war, Pfefferspray ins Gesicht. Die Frau erlitt Augen- und Hautreizungen, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Die sofortige Fahndung nach dem Verdächtigen und den anderen Beteiligten blieb erfolglos. Die Polizei bittet daher Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zur Identität der Personen haben, sich bei den Ermittlern zu melden. Der Mann mit dem Pfefferspray wird wie folgt beschrieben: helle Haut, braune Rastazöpfe, weiße Basecap mit roten Elementen, Sonnenbrille, weißes T-Shirt, helle Jeans. Hinweise nimmt die Polizei Kaiserslautern unter der Telefonnummer 0631 369-14299 entgegen. |erf
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








