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Kaiserslautern: Zwei Männer lebensbedrohlich verletzt

Die Polizei bittet um Hinweise nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung in der Fruchthallstraße. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen, die Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

Die Polizei bittet um Hinweise zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, die am Samstagabend (28. Februar 2026) in der Fruchthallstraße stattgefunden hat.

Mehrere Notrufe erreichten die Beamten gegen 18 Uhr. Ein Mann lag blutend am Boden in der Nähe des Fackelbrunnens; eine weitere Person war ebenfalls verletzt. Es wird vermutet, dass ein Messer im Spiel war. Laut Zeugenaussagen flüchteten mehrere Personen vom Tatort.

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die Verletzten von Ersthelfern und Polizisten versorgt. Die beiden Männer im Alter von 20 und 22 Jahren wurden ins Krankenhaus gebracht. Beide erlitten lebensbedrohliche Verletzungen und mussten wiederbelebt werden.

Im Zuge der Fahndung wurden noch am selben Abend zwei Tatverdächtige in der Berliner Straße festgenommen. Es wird vermutet, dass ein 16-Jähriger und ein 18-Jähriger an der Tat beteiligt waren. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Zeugen, die das Geschehen am Abend in der Nähe des Fackelbrunnens oder an den Bushaltestellen dort beobachtet oder mit ihren Mobiltelefonen aufgezeichnet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-13312 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Da sich die Ermittlungen noch in einem frühen Stadium befinden, gibt die Polizei derzeit keine weiteren Informationen preis, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Pressevertreter werden gebeten, ihre Anfragen frühestens ab Montag an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Westpfalz zu richten. |erf

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle waren. In beiden Jahren konnten die meisten Fälle gelöst werden, mit 67 gelösten Fällen in 2022 und 56 gelösten Fällen in 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren die meisten männlich, wobei 71 Männer im Jahr 2022 und 54 Männer im Jahr 2023 verdächtigt wurden. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 470 Morde registriert, was die höchste Anzahl an Morden in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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