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Kassel: Autobahnkontrolle entlarvt Fälschung

Ein Mann wurde mit gefälschtem italienischen Führerschein auf der Autobahn erwischt, was zu mehreren Strafverfahren führte.

Foto: Depositphotos

Waldlaubersheim (ost)

Am Sonntagmittag führten Polizeibeamte der Autobahnpolizeistation Gau-Bickelheim gegen 13:00 Uhr eine Kontrolle an einem Audi mit deutschen Nummernschildern auf der Bundesautobahn 61 bei Waldlaubersheim durch.

Während der Verkehrskontrolle zeigte der 46-jährige Mann aus Kassel einen italienischen Führerschein vor.

Nach Recherchen stellte sich heraus, dass der Mann zuvor im Besitz eines deutschen Führerscheins war, diesen jedoch aufgrund einer Trunkenheitsfahrt abgeben musste.

Die Beamten vor Ort waren sich daher sicher, dass es sich hier um einen Fall von „Führerscheintourismus“ handeln könnte.

Anstatt sich einer teuren und aufwändigen medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) in Deutschland zu unterziehen, besorgen sich die meisten Menschen einen günstigeren europäischen Führerschein im benachbarten Ausland, um die MPU zu umgehen.

Was vielen jedoch nicht bewusst ist: Dieser Führerschein ist nur in Deutschland gültig, wenn zusätzliche und strengere Anforderungen erfüllt werden.

Der 46-jährige Mann hatte jedoch noch mehr Pech. Nicht nur wäre sein italienischer Führerschein in Deutschland nicht anerkannt worden.

Der Führerschein war außerdem eine klare Fälschung und wurde nie offiziell ausgestellt.

Gegen den Fahrer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Die Weiterfahrt wurde untersagt und der italienische Führerschein wurde eingezogen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 13125 auf 12968 abnahm und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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