Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kirchheimbolanden: Kontrollmaßnahmen gegen Ablenkung im Verkehr

Polizei führt gezielte Kontrollwoche durch, um Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu reduzieren.

Foto: unsplash

Kirchheimbolanden (ost)

Von 05.10.2026 bis 11.10.2026 führte die Polizeiinspektion Kirchheimbolanden eine gezielte Kontrollwoche zum Thema “Ablenkungsverstöße im Straßenverkehr” durch, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu reduzieren.

Während dieser Woche errichteten Polizeibeamte am Montag eine stationäre Kontrollstelle in der Hitzfeldstraße in Kirchheimbolanden. Am nächsten Dienstag fand eine mobile Schwerpunktkontrolle im gesamten Dienstgebiet der Inspektion statt, bei der auch zivile Einsatzkräfte beteiligt waren. Am Sonntag gab es eine Kontrollstelle am Römerplatz in Eisenberg. Insgesamt wurden 37 Fahrzeuge überprüft, wobei 9 Handyverstöße, 3 Gurtverstöße und 2 Mängelberichte festgestellt wurden.

Polizeilicher Präventionshinweis: “Blindflug” im Straßenverkehr

Schon die geringste Ablenkung kann schwerwiegende Folgen haben. Wer bei 50 km/h nur zwei Sekunden lang auf sein Smartphone schaut, legt bereits 28 Meter im Blindflug zurück. Bei 100 km/h erhöht sich diese Strecke auf über 50 Meter.

Laut dem Europäischen Verkehrssicherheitsrat steigt das Unfallrisiko durch das Schreiben von Textnachrichten am Steuer um das 23-Fache. Diese Art der Unaufmerksamkeit führt oft zu schweren, manchmal sogar tödlichen Unfällen – sowohl für die Verursacher als auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer.

Die Polizei empfiehlt deshalb bestimmte Verhaltensregeln, um Ablenkung zu vermeiden:

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was einem Anteil von 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% aller Unfälle entspricht. In innerörtlichen Bereichen wurden 9.397 Unfälle (6,7%) verzeichnet, außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). 134 Menschen verloren ihr Leben, 2.545 wurden schwer verletzt und 14.904 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24