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Kirn: Verfolgungsjagd auf frisiertem Roller

Ein 19-jähriger Rollerfahrer entzog sich einer Verkehrskontrolle, fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit und riskanten Manövern, bis er schließlich flüchtete. Nach erfolgreicher Fahndung erwarten ihn mehrere Strafverfahren aufgrund illegaler technischer Veränderungen am Roller.

Einsatz
Foto: Presseportal.de

Idar-Oberstein (ost)

Am späten Abend des 28. Februar 2026, plante eine Streifenwagenbesatzung der PI Idar-Oberstein eine Verkehrskontrolle in der Nähe des Bahnhofs in Idar-Oberstein durchzuführen. Vorher bemerkten die eingesetzten Beamten einen auffälligen roten Motorroller, der durch den oberen Teil der Fußgängerzone im Stadtteil Oberstein in Richtung des Bahnhofs fuhr. Als der Rollerfahrer die Polizeistreife im Rückspiegel sah, vermied er die Verkehrskontrolle. Mit hoher Geschwindigkeit und riskanten Fahrmanövern überquerte der Rollerfahrer rote Ampelkreuzungen und fuhr bis zur B 41 in Richtung Kirn. Kurz vor dem Altenbergtunnel drehte der Fahrer des Rollers plötzlich um und fuhr entgegen der Fahrtrichtung auf dem zweispurigen Abschnitt zurück in Richtung Stadtgebiet. Dabei kam es zu gefährlichen Situationen für andere Verkehrsteilnehmer. Da der Fahrer schließlich über eine Fußgängerbrücke floh, verlor sich vorübergehend die Spur. Trotzdem führte der hohe Fahndungsdruck letztendlich zum Erfolg und der 19-jährige Fahrer wurde identifiziert.

Der Beschuldigte wird nun mit mehreren Strafverfahren konfrontiert. Es stellte sich heraus, dass am Roller illegale technische Änderungen vorgenommen wurden. Dadurch war die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet und die Betriebserlaubnis erloschen. Der Fahrer beging unter anderem eine Straftat, indem er ohne die erforderliche Fahrerlaubnisklasse fuhr. Die Untersuchung weiterer Verkehrsstraftaten hinsichtlich der Gefährdung des Straßenverkehrs steht noch aus.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Unfälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 120.009, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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