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Kirrweiler: Pkw fährt trotz Rotlicht in Bahnübergang

Ein 80-jähriger Fahrer missachtet das Rotlicht am Bahnübergang aufgrund der tiefstehenden Sonne und beschädigt die Schranke.

PI Edenkoben
Foto: Presseportal.de

Kirrweiler (ost)

Am 27.07.2026 um etwa 20:30 Uhr ereignete sich an einem Bahnübergang auf der L515 bei Kirrweiler ein Verkehrsunfall.

Ein 80-jähriger Autofahrer fuhr von Kirrweiler kommend in Richtung Bahnhof auf der L515. Nach bisherigen Informationen übersah er aufgrund der tiefstehenden Sonne die bereits auf Rot geschalteten Lichtsignale des Bahnübergangs und fuhr in den Gefahrenbereich ein. Als sein Auto sich auf Höhe der Schranken befand, schlossen diese und trafen die Windschutzscheibe des Autos.

Der Fahrer schaffte es, sein Auto zurückzusetzen und den Gefahrenbereich zu verlassen. Es kam zu keiner Beeinträchtigung des Zugverkehrs. Es entstand Sachschaden am Auto und an der Bahnschranke. Die Schrankenanlage blieb weiterhin voll funktionsfähig.

Die Polizei weist darauf hin, dass es besonders bei tiefstehender Sonne zu einer starken Blendung kommen kann. Verkehrsteilnehmer sollten ihre Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen und besonders aufmerksam fahren. Wenn Verkehrs- oder Lichtsignale aufgrund der Blendung nicht eindeutig erkennbar sind, sollte die Geschwindigkeit deutlich reduziert und gegebenenfalls an Bahnübergängen angehalten werden. Nur durch eine angepasste und vorausschauende Fahrweise können solche Gefahrensituationen vermieden werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0.64% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85.62% ausmacht. In der Ortslage waren 9397 Unfälle innerorts (6.7%), 6632 außerorts (4.73%) und 1554 auf Autobahnen (1.11%). Es gab insgesamt 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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