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Koblenz: Falsche Fahndungsaufrufe im Zusammenhang mit Sexualdelikt

Die Kriminaldirektion Koblenz ermittelt wegen eines Sexualdelikts. Bitte verbreiten Sie keine falschen Fahndungsaufrufe, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

Foto: Depositphotos

Koblenz (ost)

Derzeit führt die Kriminaldirektion Koblenz unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Koblenz Ermittlungen wegen des Verdachts eines Sexualdelikts in der letzten Woche in Koblenz durch. Aktuell können wir keine weiteren Angaben zum Verbrechen machen, um die Persönlichkeitsrechte des Opfers und seiner Familie zu schützen und eine sichere Strafverfolgung zu gewährleisten.

Es werden derzeit insbesondere in sozialen Medien Nachrichten und Fahndungsaufrufe verbreitet, die auf einen vermeintlichen Tatverdächtigen hinweisen.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese „Fahndungsaufrufe“ KEINE tatsächlich verdächtige Person darstellen und nicht mit der Polizei abgestimmt oder autorisiert wurden.

Die Polizei arbeitet intensiv an der Aufklärung, jedoch erschweren solche Falschmeldungen die Ermittlungen unnötig. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass die Verbreitung von Fotos mit Personen und falschen Verdächtigungen strafbar sein kann.

BITTE BETEILIGEN SIE SICH NICHT AN DIESEN SPEKULATIONEN UND AUFRUFEN UND TEILEN SIE DIESE NICHT!!!

Medienvertreter werden gebeten, keine weiteren Anfragen zu stellen. Wir bitten um Verständnis.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 gelöst wurden, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle gab, die alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 80 auf 68, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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