Bei sommerlichen Temperaturen verlief das Bitburger Rheinlandpokalfinale im Trierer Moselstadion störungsfrei. Die Fans sorgten für eine eindrucksvolle Atmosphäre.
Koblenz: Gelungener Fußballeinsatz im Moselstadion

Trier (ost)
Bei sommerlichen Temperaturen und vor großer Kulisse verlief das Bitburger Rheinlandpokalfinale im Trierer Moselstadion aus polizeilicher Sicht weitestgehend störungsfrei. Die Polizei Trier zieht nach der Begegnung zwischen SV Eintracht Trier 05 und TuS Koblenz eine insgesamt positive Einsatzbilanz.
Erfahrungsgemäß gehen die Fußballspiele zwischen den beiden Mannschaften mit starken Emotionen der Fans sowohl in und außerhalb des Stadions einher. Daher wurde im Vorfeld ein gemeinsames und umfassendes Sicherheitskonzept von Polizei, dem Fußballverband Rheinland und weiteren Stellen erarbeitet.
Schon am Vormittag sammelten sich Anhänger der Eintracht Trier in der Innenstadt. In der Spitze zogen rund 1500 in einem gemeinsamen Fanmarsch durch die Innenstadt über die Paulinstraße in Richtung Moselstadion. Auch die rund 650 Koblenzer Fans, die überwiegend mit dem Zug am Hauptbahnhof Trier anreisten, stellten sich dort ebenfalls für einen gemeinsamen Fanmarsch auf und zogen in Richtung Stadion. Beide Fanmärsche wurden durch eine Vielzahl an Polizeikräften begleitet.
Die Fans beider Mannschaften sorgten vor allem durch lautstarke und stimmungsvolle Gesänge sowie starke Choreografien für eine eindrucksvolle Atmosphäre im Stadion. Insgesamt besuchten rund 9000 Zuschauer die ausverkaufte Partie im Moselstadion. Trotz der emotionalen Bedeutung der Partie blieb es sowohl im Stadion als auch im Umfeld überwiegend friedlich. Das sportliche Geschehen stand klar im Mittelpunkt. Nach Abpfiff fand die Siegerehrung für die Spieler der Eintracht auf dem Rasen statt. Die Trierer Fans jubelten und feierten lautstark den Erfolg der Eintracht auf ihren Rängen und in der Kurve.
Polizeiführerin Romy Berger betont: „Wir können hier von einem gelungenen polizeilichen Einsatz sprechen. Das Sicherheitskonzept hat sich bewährt und zu einem insgesamt geordneten und überwiegend friedlichen Spieltag beigetragen. Besonders positiv kann ich die stimmungsvolle Atmosphäre hervorheben. Die lautstarke Unterstützung sowie die positive Bilanz zeigen, dass der sportliche Anlass im Mittelpunkt stand.“
Während des Einsatzes leitete die Polizei mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Diese betrafen überwiegend das Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion, teilweise verbunden mit dem Verdacht auf Körperverletzung. Rund um das Spiel kam es wie erwartet und frühzeitig angekündigt zu Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen. Die Polizei bedankt sich für die Geduld und die gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.
Quelle: Presseportal








