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Koblenz: Gemeinsame Kontrollen von Polizei und Verkehrsdirektion

Polizei und Verkehrsdirektion führen gezielte Kontrollen der Tuning-, Poser- und Raserszene durch. Festgestellte Verstöße: technisch modifizierte Fahrzeuge, Poserverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Foto: unsplash

Koblenz (ost)

Am vergangenen Samstag führte das Kontrollteam für Tuning der Polizeidirektion Koblenz gemeinsam mit der Verkehrsdirektion Koblenz erneut gezielte Überprüfungen der Tuning-, Poser- und Raserszene durch.

Die Einsatzkräfte stellten dabei eine leichte Zunahme von technisch modifizierten Fahrzeugen fest. Die meisten dieser Fahrzeuge waren jedoch in einem gesetzeskonformen und legalen Zustand. Nur in drei Fällen wurde festgestellt, dass die Betriebserlaubnis erloschen war.

Trotz einer insgesamt geringen Anzahl von Besuchern in der Koblenzer Innenstadt wurden erneut zahlreiche sogenannte Autoposer identifiziert. Insgesamt ahndete die Polizei elf Verstöße von Posern im Rahmen von Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Bei Geschwindigkeitskontrollen mit Provida-Fahrzeugen wurden außerdem acht Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug jeweils 184 km/h bei erlaubten 100 km/h. Zwei Fahrer erreichten diesen Höchstwert.

Zusätzlich leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens (Alleinrennen) gegen einen Motorradfahrer ein. Dieser erreichte auf der B9 mit seinem Motorrad, das sich erst seit drei Wochen in seinem Besitz befand, Geschwindigkeiten von rund 220 km/h.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Koblenz wurden das Motorrad und der Führerschein des Fahrers, den dieser erst seit vier Wochen besaß, noch vor Ort zur Einziehung beschlagnahmt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,01% der Gesamtzahl aus, was 5.625 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Unfälle, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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