Die Polizei reagiert auf Beschwerden über rücksichtslose E-Scooter-Fahrer im Stadtteil Karthause mit verstärkten Kontrollen. Verkehrsteilnehmer wurden ermahnt und Ordnungswidrigkeiten geahndet, was zu Verhaltensänderungen führte.
Koblenz: Kontrollen nach Bürgerbeschwerden

Koblenz (ost)
In den vergangenen Wochen hat die örtliche Polizeidienststelle zahlreiche Beschwerden aus dem Stadtteil Karthause erhalten, insbesondere aus dem Bereich des Schulzentrums und des Einkaufszentrums. Dort sollen Elektrokleinstfahrzeuge (sog. E-Scooter) wiederholt die Verkehrsflächen gefährlich und rücksichtslos befahren haben.
Der Bezirksdienst der örtlichen Polizeidienststelle hat bereits Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Heute wurden stationäre und mobile Kontrollen mit Polizeimotorrädern, insbesondere zu Schulbeginn und -ende, durchgeführt. Dabei konnten keine gefährlichen oder rücksichtslosen Fahrweisen festgestellt werden. Allerdings wurden viele Verkehrsteilnehmer auf Elektrokleinstfahrzeugen und Fahrrädern erwischt, die unrechtmäßig die Verkehrsflächen befuhren, die für sie nicht freigegeben waren. Es wurden viele verkehrserzieherische Gespräche geführt und Ordnungswidrigkeiten geahndet. Bei der Verkehrsüberwachung am Mittag wurde festgestellt, dass bereits einige Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten geändert hatten.
Die Polizeiinspektion Koblenz 1 kündigt weitere Kontrollen an.
Quelle: Presseportal








