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Koblenz: Nature One 2026 – Polizei zieht vorläufiges Fazit

Der polizeiliche Einsatz bei Nature One 2026 verläuft bisher friedlich. Delikte sind die Ausnahme, dank sichtbarer Präsenz der Einsatzkräfte und bewährtem Sicherheitskonzept.

Foto: unsplash

Koblenz (ost)

„Erfreulich friedlich“… so einfach lässt sich der bisherige polizeiliche Einsatzverlauf zu der Techno-Veranstaltung Nature One 2026 beschreiben. Das spiegelt sich auch bislang in den Zahlen und Statistiken wider. Veranstaltungsbedingte Delikte wie Diebstähle, Körperverletzungen waren die absolute Ausnahme. Das ist sicher auch auf die deutlich sichtbare Präsenz der Einsatzkräfte im Veranstaltungsraum und auf den Campingarealen zurückzuführen.

„Insofern haben sich die auf eine jahrelange Erfahrung beruhenden Absprachen und Vereinbarungen im Sicherheitskonzept bewährt“, so der Einsatzleiter Björn Neureuter, Leiter der Polizeidirektion Koblenz.

Mit den laut Veranstalterangaben rund 55.000 Besuchern und der entsprechenden Logistik und Infrastruktur wird auf und um das Veranstaltungsgelände binnen weniger Tage eine „Stadt“ in der Größe eines Oberzentrums aufgebaut. „Darauf muss die Polizei personell und logistisch gut vorbereitet sein. Aus meiner Sicht ist uns das gut gelungen. Es ist mir wichtig, dass sich die Kolleginnen und Kollegen bürgerfreundlich zeigen und ein Gefühl der Sicherheit vermitteln“, zeigt sich Neureuter bislang sehr zufrieden.

Auch die Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz und die Fahrten unter dem Einfluss berauschender Mittel dürften voraussichtlich leicht rückläufig sein, wenngleich die Kontrollmaßnahmen im Rahmen des Abreisverkehrs noch andauern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, von denen 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15296, wobei 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 19296, wobei 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15189, wobei 12968 männlich, 2221 weiblich und 3798 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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