Jacqueline Schröder geht nach Ludwigshafen, Stefan Reiser übernimmt in Pirmasens. Die Polizei feiert den Wechsel der Leitung.
Koblenz: Neue Leitung bei Polizeiinspektion Pirmasens

Pirmasens (ost)
Jacqueline Schröder übernimmt neue Aufgabe in Ludwigshafen, Stefan Reiser folgt nach
Während einer feierlichen Veranstaltung wurde heute Polizeidirektorin Jacqueline Schröder aus der Polizeiinspektion Pirmasens verabschiedet. Schröder wechselt innerhalb der rheinland-pfälzischen Polizei und hat im Oktober die Leitung der Polizeidirektion Ludwigshafen übernommen. Gleichzeitig begrüßte Polizeivizepräsident Christof Gastauer den neuen Leiter der Polizeiinspektion Pirmasens, Stefan Reiser.
Jacqueline Schröder begann ihre polizeiliche Laufbahn 1999 und durchlief Stationen von der Bereitschaftspolizei über das Polizeipräsidium Koblenz bis ins Innenministerium. Seit 2022 leitete sie die Polizeiinspektion Pirmasens und war stellvertretende Leiterin der Polizeidirektion Pirmasens. „Ihr Werdegang ist geprägt von Fachkompetenz, Führungsstärke und einem besonderen Engagement für die Mitarbeiterförderung sowie die Zusammenarbeit mit der Stadt Pirmasens“, betonte Gastauer in seiner Rede.
Stefan Reiser, seit 1994 im Polizeidienst, bringt umfangreiche Erfahrung aus der Kriminalpolizei, dem Landeskriminalamt und dem Innenministerium mit. Sein Werdegang umfasst unter anderem Schwerpunkte wie Organisierte Kriminalität und Zeugenschutz. Als Teamplayer und engagierter Polizist ist er zudem ehrenamtlich in der Region aktiv. Der Polizeivizepräsident ist überzeugt: „Stefan Reiser übernimmt ein starkes Team und wird die erfolgreiche Arbeit der Inspektion fortsetzen.“
Die Veranstaltung stand im Zeichen von Kontinuität und Veränderung. An Jacqueline Schröder richteten sich Dank und gute Wünsche für ihre neue Aufgabe als Leiterin der Polizeidirektion Ludwigshafen. Stefan Reiser galt ein herzliches Willkommen. Alle wünschten ihm eine erfolgreiche Amtszeit, Teamgeist und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger.
Die Polizeiinspektion ist zuständig für die kreisfreie Stadt Pirmasens, die Verbandsgemeinde Pirmasens-Land, sowie Teile der Verbandsgemeinde Rodalben. Die Einsatzkräfte in der Horebstadt sorgen für die Sicherheit und Ordnung von mehr als 60.000 Menschen. Informationen über die Dienststelle finden Interessierte unter https://s.rlp.de/pipirmasens im Internet. |erf
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 auf 2091. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 auf 1377 zurück. Unter den Verdächtigen waren 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche im Jahr 2022. Im Jahr 2023 waren es 899 Männer, 478 Frauen und 329 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








