Die Bundespolizei entdeckte eine bestehende Führungsaufsicht bei einer alkoholisierten 47-jährigen Deutschen am Hauptbahnhof. Sie wurde wegen Gewalt- und Betäubungsmitteldelikten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und einem Monat verurteilt.
Koblenz: Nicht erfüllte Auflagen – Bundespolizei stellt Verstoß fest

Koblenz (ost)
Am Donnerstagmorgen (17.9.2026) entdeckte die Bundespolizei bei der Überprüfung einer betrunkenen 47-jährigen deutschen Frau am Hauptbahnhof eine bestehende Führungsaufsicht des Landgerichts Koblenz.
Diese wurde aufgrund von Verurteilungen aus den Jahren 2017 und 2018 wegen Gewalt- und Drogendelikten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und einem Monat verhängt. Gemäß dem Beschluss ist es ihr untersagt, Alkohol oder Drogen zu konsumieren. Ein Atemalkoholtest um 6:45 Uhr ergab einen Wert von 2,02 Promille.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen – Einleitung eines Strafverfahrens wegen Missachtung der Anweisungen während der Führungsaufsicht – wurde die bereits stark straffällig gewordene Frau an ihre Wohnadresse entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 12968 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 2221. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








