Ein unbekannter Täter täuschte die Geschädigte, um ihre EC-Karten zu stehlen. Polizei sucht nach Geldabheber in Koblenz.
Koblenz: Öffentlichkeitsfahndung nach Betrug

Koblenz (ost)
Am 18.04.2026 hat ein bisher nicht identifizierter Täter die ältere Geschädigte telefonisch kontaktiert und vorgegeben, ein Mitarbeiter ihrer Hausbank zu sein.
Unter einem Vorwand hat er es geschafft, die Geschädigte dazu zu bringen, ihre EC-Karte und die ihres Ehemannes zusammen mit der PIN einem Abholer zu übergeben, der die Karten am selben Tag an ihrem Haus abgeholt hat.
Mit den so erhaltenen EC-Karten wurden am 18.04.2026 zwischen 16:49 Uhr und 17:23 Uhr mehrere unberechtigte Geldabhebungen an verschiedenen Geldautomaten im Koblenzer Bereich durchgeführt.
Bilder des unbekannten Geldabhebers konnten gesichert werden.
Die Polizei bittet um Hinweise zur Identität der abgebildeten Person.
Fotos können unter folgendem Link eingesehen werden: https://s.rlp.de/iSw1SoE
Hinweise bitte an die Kriminaldirektion Koblenz unter Tel. 0261/103-53841 oder 0261/92156390
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wobei 1927 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 1467 Verdächtige, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, davon waren 899 männlich, 478 weiblich und 329 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit insgesamt 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt







