Ein Mann wurde durch einen Messerstich schwer verletzt. Eine jugendliche Tatverdächtige wurde festgenommen. Keine Gefahr für Unbeteiligte.
Koblenz: Polizeieinsatz in der Malbergstraße Bad Ems

Koblenz (ost)
Bezug: Unser Pressestatement von heute, 19.58 Uhr
Heute Nachmittag ereignete sich gegen 17.40 Uhr ein größerer Polizeieinsatz in der Malbergstraße in Bad Ems. Grund war laut aktuellen Ermittlungen eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, bei der ein 41-jähriger Mann durch einen Messerstich schwer verletzt wurde. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist nicht mehr lebensbedrohlich.
Ein jugendlicher Verdächtiger stellte sich später freiwillig bei der Polizei in Koblenz und wurde festgenommen. Da der Aufenthaltsort dieser Person zunächst unbekannt war, musste das Tatobjekt von Polizeibeamten umzingelt werden.
Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für unbeteiligte Personen.
Wir bitten um Verständnis, dass wir keine weiteren Informationen zu den genauen Umständen und den beteiligten Personen geben können, auch nicht auf Nachfrage. Die Kriminaldirektion Koblenz hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Anzahl der registrierten Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls rückläufig, von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. In Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen, sind die Zahlen im Vergleich zu Rheinland-Pfalz deutlich höher.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








