Das Tuning-Kontrollteam der Polizei Koblenz kontrollierte Fahrzeuge auf technische Veränderungen und Poserverstöße. Trotz weniger Poser gab es erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Koblenz: Tuning-Kontrollteam zieht Bilanz

Koblenz (ost)
Am vergangenen Wochenende hat das Kontrollteam für Tuning der Polizeidirektion Koblenz erneut gezielte Überprüfungen in der Tuner-, Poser- und Raserszene im Großraum Koblenz durchgeführt. Die Verkehrsdirektion Koblenz sowie die Zentrale Bußgeldstelle Speyer unterstützten das Team.
Der Fokus lag auf der Inspektion von technisch modifizierten Fahrzeugen, der Bestrafung von Poserverstößen und der Bekämpfung von überhöhter Geschwindigkeit. Die Bilanz der Kontrollen war größtenteils positiv, da die meisten Fahrzeuge legale Umbauten aufwiesen.
Die offensichtliche Präsenz der Polizei zeigte Wirkung, da es im Vergleich zu früheren Kontrollen einen Rückgang der Poserverstöße gab. Dennoch wurden einige Verstöße festgestellt, darunter drei Fälle von unzulässigen technischen Änderungen, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten.
Besonders auffällig waren die festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen, die alle im Bereich lagen, in dem ein Fahrverbot droht. Ein Fahrer wurde mit 171 km/h bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h gemessen.
Die Polizei Koblenz wird weiterhin Kontrollen in der Tuner-, Poser- und Raserszene durchführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und andere Verkehrsteilnehmer vor den Gefahren illegaler Umbauten und überhöhter Geschwindigkeit zu schützen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% entspricht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, die Schwerverletzten 2.545 und die Leichtverletzten 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








