Eine Großkontrolle fand auf der BAB 61 statt, bei der über 150 Fahrzeug- und über 250 Personenkontrollen durchgeführt wurden.
Koblenz: Verkehrskontrolle auf der BAB 61

Koblenz (ost)
Am Dienstag, dem 22.09.2026, wurde zwischen 20:00 und 02:00 Uhr eine große Überprüfung von der Verkehrsdirektion Koblenz auf der Autobahn A61 in Richtung Süden (Gemarkung Kretz) durchgeführt. Dazu wurde der gesamte Verkehr zum Parkplatz Hummerich umgeleitet und es wurden selektive Verkehrskontrollen durchgeführt.
Die Polizei Koblenz erhielt Unterstützung von Kräften der Polizeipräsidien Trier, Mainz und Westpfalz sowie vom Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik. Auch die Bundespolizei Trier, das Hauptzollamt Koblenz und das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt Betäubungsmittel waren an den Kontrollen beteiligt. Dank der Hilfe des THW konnten die Einsatzkräfte eine gut beleuchtete Kontrollstelle einrichten und in enger Zusammenarbeit mit den anwesenden Staatsanwälten der Staatsanwaltschaft Koblenz weitere Maßnahmen ergreifen.
Die durchgeführten Fahrzeugkontrollen (über 150) und Personenkontrollen (über 250) führten zur Feststellung von Verstößen im Bereich Verkehrsdelikte, Betäubungsmittelgesetz und Aufenthaltsrecht. Insgesamt wurden 8 Strafverfahren (4x Fahren ohne Fahrerlaubnis, 3x Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz, 1x Duldung des Fahrens ohne Fahrerlaubnis) und 15 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Nach der Feststellung von Verstößen wurden in 4 Fällen Gegenstände sichergestellt (u.a. Fahrzeugschlüssel, Einhandmesser) und in 7 Fällen wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 18308 Fälle gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 19296, wobei 17709 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 15296, wovon 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 gab es 15189 Verdächtige, darunter 12968 Männer, 2221 Frauen und 3798 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








