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Köln: Verkehrsgefährdung auf der Autobahn 3

Ein betrunkener Lkw-Fahrer gefährdet Verkehrsteilnehmer. Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Foto: Depositphotos

Autobahn 3, Richtung Köln, Montabaur-Dernbach-Mogendorf-Dierdorf (ost)

Am Samstag, den 07.02.2026, um 00:15 Uhr, informierte ein 23-jähriger Augenzeuge die Polizei über einen Gliederzug – bestehend aus einem Lkw mit Anhänger („40-Tonner“) – der auf der Autobahn 3 in Richtung Köln unterwegs war, im Bereich der Anschlussstelle Montabaur. Der Zeuge berichtete, dass der Lkw gefährlich in Richtung seines Autos gezogen hatte, als er versuchte zu überholen. Der 23-Jährige konnte eine Kollision nur knapp vermeiden. Nachdem er das Überholmanöver abgebrochen hatte, folgte er dem Lkw. Er beobachtete, wie das Fahrzeug unsicher und in Schlangenlinien fuhr. Da er vermutete, dass der Fahrer betrunken sein könnte, informierte er die Polizei. Eine Streife der Polizeiautobahnstation Montabaur konnte das Fahrzeug schließlich in der Nähe der Anschlussstelle Dierdorf stoppen und kontrollieren. Die Beamten bestätigten die unsichere Fahrweise. Ein Atemalkoholtest bei dem 31-jährigen polnischen Fahrer ergab einen Wert von 2,11 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein wurde eingezogen. Laut dem Zeugen könnten auch andere Verkehrsteilnehmer durch den polnischen Fahrer gefährdet worden sein. Zeugen oder Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur unter der Telefonnummer 0260293270 zu melden. Der Lkw war ein silberner Mercedes Benz Actros mit deutscher Zulassung, der Anhänger war ebenfalls in Deutschland zugelassen. Beide waren mit Containern beladen, wie sie in der Seefahrt verwendet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ konstant bei 15296 im Jahr 2022 und 15189 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen im Jahr 2023 leicht anstieg auf 3798. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 120.009, sind übrige Sachschadensunfälle, was 85,62% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, die Schwerverletzten 2.545 und die Leichtverletzten 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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