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Kontrolltag ProViDa Verkehrsdirektion Koblenz

Die Verkehrsdirektion Koblenz führte gestern mobile Verkehrskontrollen auf Bundesautobahnen und Bundesstraßen durch. Es wurden 5 Strafverfahren und 59 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Foto: unsplash

56077 Koblenz (ost)

Am Dienstag von 9 bis 17 Uhr führte die Verkehrsdirektion Koblenz mobile Verkehrskontrollen auf den nördlichen Bundesautobahnen BAB 3, 48 und A61 sowie den angrenzenden Bundesstraßen B9, B42, B49 und B256 durch, mit insgesamt 15 Zivilfahrzeugen.

An den Kontrollen beteiligten sich Polizeibeamte der Geschwindigkeitsüberwachung und Fahndungseinheiten der benachbarten Polizeipräsidien Trier, Mainz, Westpfalz, Rheinpfalz und Südhessen, neben eigenen Kräften.

Der Schwerpunkt lag auf der Verfolgung und Bestrafung von Geschwindigkeits- und Abstandsverstößen mit zivilen Messfahrzeugen mit Videonachfahreinrichtung.

Insgesamt wurden an diesem Tag 5 Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, sowie 59 Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Es gab insgesamt 33 Geschwindigkeitsüberschreitungen, wobei 27 Verkehrsteilnehmer mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Der schnellste Fahrer des Tages wurde mit 157 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen.

Der Sicherheitsabstand wurde 14 Mal erheblich unterschritten, wobei 11 Fahrzeugführer ihren Führerschein für mindestens einen Monat abgeben müssen.

5 Verkehrsteilnehmer wurden beim verbotswidrigen Rechtsüberholen erwischt, sowie 2 bei der verbotswidrigen Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt.

Zusätzlich wurden ein Einhandmesser und ein Teleskopschlagstock bei den Kontrollen sichergestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 4,01% der Gesamtunfälle aus, was 5.625 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machen lediglich 0,64% der Gesamtunfälle aus, was 897 Unfällen entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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