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Kreis Bad Kreuznach: Stromsparmission mit Taschenlampe

Eine besorgte Nachbarin alarmierte die Polizei wegen Taschenlampenlicht in einem Wohnhaus. Die 86-jährige Bewohnerin erklärte, dass sie nur Strom sparen wollte und keinen Einbrecher empfing.

Foto: Depositphotos

Kreis Bad Kreuznach (ost)

In der Nacht zum Samstag wurde eine Streife der Polizei Bad Kreuznach durch einen vermeintlichen Einbruch beschäftigt. Eine aufmerksame Nachbarin bemerkte, dass in einem benachbarten Wohnhaus mehrmals Taschenlampenlicht zu sehen war. Da sie einen Einbruch vermutete, informierte sie vorsichtshalber die Polizei, die daraufhin mit mehreren Streifen zum Anwesen in einem Vorort von Bad Kreuznach fuhr. Die vermeintlich Geschädigte wurde telefonisch erreicht und konnte schnell Entwarnung geben. Die 86-jährige Bewohnerin erklärte, dass sie keinen ungebetenen Besuch hatte – sie wollte lediglich Strom sparen und benutzte deshalb nachts lieber eine Taschenlampe anstelle des Deckenlichts. Vor Ort bestätigte sie den Beamten ihre energiesparende Strategie. Ein Einbruch hatte also nicht stattgefunden.

Die Mitteilerin verdiente sich dafür Lob von der Polizei: Lieber einmal zu oft den Notruf wählen als einmal zu wenig. Eine aufmerksame Nachbarschaft ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil der Einbruchsprävention.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2515 Fälle registriert, wobei 382 Fälle gelöst wurden und 384 Verdächtige ermittelt wurden, darunter 319 Männer, 65 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 2689, wobei 431 Fälle gelöst wurden und 422 Verdächtige ermittelt wurden, darunter 355 Männer, 67 Frauen und 187 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.515 2.689
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 431
Anzahl der Verdächtigen 384 422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 319 355
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 65 67
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 187

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24