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Kreis Kaiserslautern: Falsche Telefonnummer führt zu Betrügern

Eine Frau gerät an Betrüger, nachdem sie falsche Telefonnummer für Kundenservice eines Versandhändlers wählt. Persönliche Daten und Geld abgebucht, Polizei ermittelt.

Foto: unsplash

Kreis Kaiserslautern (ost)

Eine Frau aus dem Landkreis wurde Opfer von Betrügern, nachdem sie eine falsche Telefonnummer gewählt hatte. Nach Angaben der 60-Jährigen hatte sie vor ein paar Tagen im Internet nach der Telefonnummer des Kundenservices eines großen Versandhändlers gesucht. Sie dachte, dass sie mit einem Mitarbeiter des Unternehmens sprach, und gab neben ihren persönlichen Daten auch ihre Online-Banking-Zugangsdaten und Kreditkarteninformationen preis.

Am Wochenende bemerkte die Frau dann, dass mehrere hundert Euro unbefugt von ihrem Konto abgebucht wurden. Es stellte sich heraus, dass im Internet eine falsche Telefonnummer angegeben war, sodass sie nicht den echten “Kundenservice” erreicht hatte. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 im Jahr 2022 auf 2091 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 im Jahr 2022 auf 1377 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 955 männlich, 512 weiblich und 379 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.660 4.376
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.927 2.091
Anzahl der Verdächtigen 1.467 1.377
Anzahl der männlichen Verdächtigen 955 899
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 512 478
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 379 329

Quelle: Bundeskriminalamt

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