Eine junge Frau aus dem Landkreis wurde Opfer einer Phishing-Mail vom angeblichen Finanzamt. Statt einer Steuerrückzahlung wurde ihr fast 2.000 Euro abgebucht.
Kreis Kaiserslautern: Phishing-Mail führt zu 2.000 Euro Schaden

Kreis Kaiserslautern (ost)
Vor Kurzem wurde eine junge Frau aus dem Landkreis Opfer einer sogenannten Phishing-E-Mail. Die 28-Jährige meldete der Polizei, dass sie dadurch fast 2.000 Euro verloren hat.
Im August erhielt die Frau eine E-Mail, die angeblich vom Finanzamt kam. Sie wurde über das Online-Programm “Elster” informiert, dass sie eine Steuerrückzahlung erhalten würde. Um das Geld zu erhalten, musste sie einen Link öffnen und ihre Bankdaten angeben.
Erst später bemerkte sie, dass ihr Konto unberechtigt fast 2.000 Euro abgebucht wurde. Das Geld ging an eine Reiseplattform im Ausland. Erst dann wurde ihr klar, dass sie betrogen wurde, und sie erstattete Anzeige. Die Polizei ermittelt wegen Computerbetrugs.
Unser Tipp:
Überprüfen Sie kritisch die Absender Ihrer E-Mails, bevor Sie auf Forderungen eingehen. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn jemand nach persönlichen Daten, Lebensumständen, Bankverbindungen, Passwörtern oder anderen Online-Zugängen fragt! Betrüger können mit erpresserischen Forderungen, Schocknachrichten oder emotionalen Geschichten kommen – oder, wie in diesem Fall, mit falschen Gewinnversprechen in der “netten Variante”. Deshalb: Klicken Sie keine Links an und geben Sie Ihre Daten nicht einfach online ein! |cri
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 auf 2091. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 im Jahr 2022 auf 1377 im Jahr 2023 zurück. Unter den Verdächtigen waren 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 899 Männer, 478 Frauen und 329 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








