Im Jahr 2025 wurden 1266 Straftaten registriert, ein Rückgang um 13 Fälle. Schwerpunkte sind Rohheitsdelikte und Diebstähle.
Kriminalitätsentwicklung 2025 im Bereich der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues

Bernkastel-Kues (ost)
Im Bereich der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues wurden im Jahr 2025 insgesamt 1266 Straftaten erfasst. Es zeigt sich ein leichter Rückgang der Anzahl um 13 Fälle im Vergleich zum Vorjahr. Die Aufklärungsrate bleibt mit 74,7 % auf einem stabil hohen Niveau, wie im Vorjahr (75 %).
Die Hauptdelikte waren wie in den Vorjahren Körperverletzungen mit 297 gemeldeten Fällen und einfache Diebstähle ohne erschwerende Umstände mit 216 Fällen. Innerhalb der Kategorie einfacher Diebstähle lag der Schwerpunkt bei Ladendiebstählen mit insgesamt 39 Fällen. Sowohl bei Körperverletzungen als auch bei einfachen Diebstählen ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen.
Bei Diebstählen unter erschwerten Bedingungen (Einbrüche) gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang um 1 Fall auf 67 Fälle. Die Fallzahlen bewegen sich seit 2021 auf einem niedrigen Niveau, verglichen mit den letzten 5 Jahren.
Die Anzahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte stieg von 173 Fällen im Jahr 2024 auf 180 Fälle im Jahr 2025 um 7 Fälle. Hauptsächlich handelte es sich um Betrugsdelikte, bei denen die Aufklärungsquote von 75,1 % auf 76,1 % gesteigert werden konnte. Die meisten Taten wurden im Internet begangen.
Die Widerstandsdelikte und tätlichen Angriffe gegen Polizeibedienstete und ähnliche Personen stiegen von 2 Fällen im Jahr 2024 auf 9 Fälle im Jahr 2025 an.
Im Jahr 2025 wurden auch 50 Fälle von Hausfriedensbruch (Vorjahr: 35), 100 Fälle von Beleidigung (Vorjahr: 98) und 115 Fälle von Sachbeschädigung (Vorjahr: 136) gemeldet.
Bei Rauschgiftdelikten ist über einen Zeitraum von 5 Jahren erneut ein Rückgang zu verzeichnen. Die Fallzahlen sanken von 78 auf 53 Fälle im Vergleich zum Vorjahr, bei einer Aufklärungsquote von 92,5 %. Der deutliche Rückgang bei den Rauschgiftdelikten ist auf die teilweise Legalisierung von Cannabis zurückzuführen.
Bei Fragen steht die Polizei Bernkastel-Kues gerne zur Verfügung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 in beiden Jahren relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 auf 2091. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 auf 1377 zurück. Davon waren 899 männlich, 478 weiblich und 329 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








