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Kriminalstatistik 2025: Rückgang der Straftaten

Die Polizeidirektion Landau veröffentlichte die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 mit einem Rückgang von 6,8 Prozent auf 15.448 registrierte Straftaten. Die Aufklärungsquote stieg auf 61,7 Prozent.

Foto: unsplash

Landau/Südliche Weinstraße/Kreis Germersheim (ost)

Die Polizeidirektion Landau hat die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 veröffentlicht. Im letzten Jahr wurden insgesamt 15.448 Straftaten erfasst. Dies bedeutet einen Rückgang um 6,8 Prozent und entspricht dem Trend in Rheinland-Pfalz. Die Aufklärungsquote ist auf 61,7 Prozent gestiegen. Es gab Zunahmen bei Ladendiebstählen und Hausfriedensbrüchen. Allerdings gab es deutliche Rückgänge bei Rohheitsdelikten, Straßen- und Rauschgiftkriminalität sowie Eigentums- und Vermögensdelikten. Die Anzahl der Straftaten gegen das Leben blieb konstant bei 10 Fällen. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gingen leicht auf 419 Fälle zurück. Ein weiterer deutlicher Rückgang ist bei Verstößen gegen strafrechtliche Nebengesetze zu verzeichnen (-17,7 %), was unter anderem mit der Teillegalisierung von Cannabis zusammenhängt. Die komplette Statistik kann online über den folgenden Link eingesehen werden: https://s.rlp.de/XJAmi Für Fragen und Hintergrundgespräche steht der Leiter der Polizeidirektion Landau, Polizeidirektor Jürgen Traub, für persönliche Gespräche zur Verfügung. Anmeldungen werden bis zum 01.05.2026 unter pdlandau@polizei.rlp.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wobei 18308 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wovon 13125 männlich und 2171 weiblich waren. 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 19296, wobei 17709 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, davon waren 12968 männlich und 2221 weiblich. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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