Der 16-Jährige hatte am Dienstagabend in der Fritz-Wunderlich-Straße nach Brauchbarem gesucht. Nach seiner Befreiung durch die Polizei kam er stark alkoholisiert ins Krankenhaus.
Kusel: Fahrzeughalter sperrt Tatverdächtigen per Fernzugriff ein

Kusel (ost)
Als ein 16-jähriger Tatverdächtiger am Dienstagabend in der Fritz-Wunderlich-Straße in ein fremdes Auto stieg und darin nach etwas Brauchbarem suchte, ahnte er nicht, was ihn erwartete. Der Fahrzeughalter wurde über den unerwünschten Besucher informiert und verschloss daraufhin kurzerhand die Türen des Wagens per Fernzugriff. Der junge Mann saß damit in dem Fahrzeug fest, bis eine verständigte Polizeistreife eintraf und ihn befreite. Die Polizisten bemerkten, dass der 16-Jährige erheblich alkoholisiert war. Weil er sich im Fahrzeug mehrmals erbrach, wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Wie der Jugendliche die Tür des Personenwagens öffnen konnte, ist bislang ungeklärt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nun muss sich der 16-Jährige wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls aus Kraftfahrzeugen verantworten. |kfa
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
In Rheinland-Pfalz sank die Zahl der registrierten Mordfälle von 68 im Jahr 2022 auf 56 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 17,6 Prozent. Zugleich ging die Zahl der aufgeklärten Fälle von 67 auf 56 zurück. Die Zahl der Tatverdächtigen fiel von 80 auf 68: 2022 waren darunter 71 Männer, neun Frauen und 34 nichtdeutsche Tatverdächtige; 2023 waren es 54 Männer, 14 Frauen und 26 nichtdeutsche Tatverdächtige. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen deutschlandweit die meisten Mordfälle – rund 8,4-mal so viele wie Rheinland-Pfalz. Dieser Vergleich bezieht sich auf absolute Fallzahlen, nicht auf die Bevölkerungsgröße.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








