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Landau i. d. Pfalz: Untersuchungshaft nach Gewalttat

Ein 35-Jähriger griff seine Lebensgefährtin an, verletzte sie schwer und wurde inhaftiert wegen versuchtem Tötungsdelikt.

Foto: Depositphotos

Landau i.d. Pfalz (ost)

Am Montagabend (17.08.2026), gegen 21:30 Uhr, griff ein 35-Jähriger seine 37-jährige Partnerin in der gemeinsamen Wohnung in Landau während eines Streites an. Nach ersten Informationen schlug er mehrmals mit der Faust ins Gesicht und trat sie, als sie zu Boden fiel, so stark mehrmals gegen Oberkörper und Kopf, dass sie das Bewusstsein verlor. Er hörte erst auf, als ein Zeuge die Polizei rief, und flüchtete dann aus dem Haus. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht. Es besteht derzeit keine Lebensgefahr.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landau wurde gegen den Mann ein Haftbefehl wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes erlassen. Der 35-Jährige wurde gestern vorläufig von der Polizei festgenommen und heute dem Haftrichter des Amtsgerichts Landau vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Der Verdächtige wurde danach in ein Gefängnis gebracht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle blieb jedoch konstant bei 67 bzw. 56. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 80 auf 68, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 71 auf 54 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 9 auf 14 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging ebenfalls von 34 auf 26 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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