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Landkreis Alzey-Worms: Polizeiliche Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Mainz

Im Jahr 2025 sank die Gesamtzahl der Straftaten um 5,2 % auf 42.772 Fälle. Die Aufklärungsquote stieg auf 61,1 %.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Im Jahr 2025 erfasste das Polizeipräsidium Mainz 42.772 Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik, dies sind 5,2 % weniger als im Vorjahr (-2.339 Fälle). Die Häufigkeitszahl, also der Indikator für die Kriminalitätsbelastung, sie bildet die Straftaten pro 100.000 Einwohner ab, sank im Präsidialbereich um 4,51 % auf 5.109 auf den niedrigsten Wert im Zehn-Jahres-Vergleich (2016 – 7424). Die Aufklärungsquote (AQ) stieg um 2,1 % auf 61,1 %. Die Gesamtzahl der Straftaten gegen das Leben ist im Präsidialbereich um acht Fälle auf 18 Fälle (davon neun Versuche) gestiegen. Die Fallanzahl setzt sich aus vier Fällen der fahrlässigen Tötung, vier Morddelikten und zehn Fällen des Totschlags zusammen. Die AQ ist auf 100 % gestiegen. Alle Straftaten konnten aufgeklärt werden.

Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung liegen mit 1.471 Fällen leicht über dem Vorjahreswert (1.450). Die AQ stieg auf 91,1 %. Nach einem leichten Rückgang der Fallzahlen der Rohheitsdelikte im Jahr 2024 ist in 2025 ein leichter Anstieg um 2,2 % auf 8.127 Fälle festzustellen.

„Anstiege in einzelnen Bereichen werden wir mit konkreten Maßnahmen begegnen. Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern ein gutes Gefühl von Sicherheit vermitteln und setzen dazu alle Ressourcen ein. Sichtbare Maßnahmen sind unsere Fußstreifen und Sonderstreifen, mit denen wir auf aktuelle Entwicklungen reagieren, aber auch intensive Ermittlungsarbeit zur Erkennung von Tätern gehört dazu!“ so Polizeipräsident Hamm zur aktuellen PKS des PP Mainz

Diebstahlsdelikte ohne erschwerende Umstände verzeichnen einen weiteren Rückgang um 2,9 % auf 8.250 Fälle. Auch Diebstahlsdelikte unter erschwerenden Umständen sanken im Jahr 2025 um 4,3 % auf 3.947 Fälle und befinden sich dabei weiterhin unter dem Langzeitniveau.

Im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls erfolgte, nach dem Langzeitminimum im Jahr 2021 ein stetiger Anstieg der Zahlen, im Jahr 2025 um 54 auf 557 Fälle. (2016 – 1264 Fälle)

Die Fallzahlen der Vermögens- und Fälschungsdelikte, darunter fallen auch Betrugsdelikte, sanken im Jahr 2025 deutlich um insgesamt 15,5 % auf 7.806 Fälle. Dies ist der niedrigste Stand seit mehreren Jahren.

Die Fallzahlen der sonstigen Straftatbestände befinden sich im Langzeitvergleich mit 10.169 Fällen auf dem zweitniedrigsten Wert seit 10 Jahren. Hierunter sind beispielsweise Sachbeschädigungen oder Beleidigungen zu subsumieren.

Die Anzahl der Verstöße gegen strafrechtliche Nebengesetze sank im Jahr 2025 weiter auf ein Langzeitminimum von 2.984 Fällen. Dies lässt sich vor allem durch einen Rückgang im Bereich der Rauschgiftkriminalität aufgrund der Cannabislegalisierung erklären.

„Unser Ziel bleibt die Sicherheit der Menschen in der Region. Dass die Straftaten in weiten Teilen stetig sinken, bestätigt uns in unserem Kurs: Durch sichtbare Präsenz und intensive Ermittlungen ist es uns gelungen, Kriminalität nachhaltig zurückzudrängen um damit das Gefühl von Sicherheit für die Menschen in unserem Dienstbezirk des PP Mainz nachhaltig positiv zu beeinflussen.“ erklärt Hamm zur positiven Entwicklung der Zahlen.

Im Zuständigkeitsgebiet des PP Mainz leben knapp über 850.000 Menschen. Es umfasst die Landeshauptstadt Mainz, die Stadt Worms, die Landkreise Alzey-Worms, Mainz-Bingen und Bad Kreuznach, Teile des Donnersbergkreises und des Landkreises Birkenfeld.

Die ausführlichen Berichte zur PKS 2025 des PP Mainz sowie der Vorjahre finden Sie als Download auf der Webseite der Polizei Rheinland-Pfalz unter Service, Statistiken, Kriminalstatistik, Regionale Kriminalstatistik, Polizeipräsidium Mainz oder unter dem Link: https://www.polizei.rlp.de/service/statistiken/kriminalstatistik

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht fast der Anzahl der registrierten Fälle in beiden Jahren. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 80 Verdächtigen im Jahr 2022 auf 68 Verdächtige im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnet Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, von denen 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 15296, wobei 13125 männliche Verdächtige und 2171 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 3396 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 19296 Fälle registriert, von denen 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15189, darunter 12968 männliche Verdächtige und 2221 weibliche Verdächtige. Es gab auch einen Anstieg auf 3798 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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