Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Landstuhl (Kreis Kaiserslautern): Polizeieinsatz am Bahnhof

Ein Mann mit Messer am Bahnhof überwältigt und festgenommen, Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Landstuhl (Kreis Kaiserslautern) (ost)

Am späten Mittwochnachmittag wurde ein 33-jähriger Mann am Bahnhof bemerkt, weil er ein Messer in der Hand hielt und damit Schwingbewegungen in der Luft ausführte. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass er jemanden konkret bedroht hat. Polizeibeamte der Landstuhl Polizeiinspektion konnten den Mann überwältigen und ihm das Messer abnehmen. Danach wurde er vorübergehend festgenommen und in eine psychiatrische Anstalt gebracht. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Einsatzkräfte erhielten Unterstützung von der Bundespolizei. Mögliche Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-14399 bei der Polizei zu melden. Personen, die Videoaufnahmen oder Bilder gemacht haben, werden gebeten, diese den Ermittlern zur Verfügung zu stellen. |kle

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 aufgeklärt wurden, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle gab, die alle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 71 im Jahr 2022 und 54 im Jahr 2023 Männer waren. Es gab auch einen Rückgang bei den nicht-deutschen Verdächtigen von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24