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Landstuhl: Schwerer Übergriff auf Zugbegleiter

Ein 36-jähriger Zugbegleiter wurde bei der Kontrolle eines Fahrgasts ohne Fahrschein angegriffen und lebensbedrohlich verletzt. Der Täter wurde festgenommen und soll wegen versuchten Totschlags vor Gericht gestellt werden.

Foto: Depositphotos

Landstuhl (Kreis Kaiserslautern) (ost)

Am Montagabend ereignete sich in einem Regionalzug, der den Bahnhof Landstuhl in Richtung Homburg verließ, ein physischer Angriff auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn.

Nach den bisherigen Untersuchungen kontrollierte der 36-jährige Zugbegleiter einen Fahrgast, der keinen gültigen Fahrschein vorzeigen konnte. Als der Mann deshalb des Zuges verwiesen werden sollte, griff er den Angestellten plötzlich an. Dabei erlitt der Zugbegleiter lebensbedrohliche Verletzungen und musste vor Ort reanimiert werden.

Die Fahrgäste alarmierten die Polizei und leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der schwer verletzte Mann wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 26-jährige Angreifer wurde von Beamten der Landespolizei des Saarlandes und der Bundespolizei vor Ort festgenommen.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags wurden von der zuständigen Kriminaldirektion Kaiserslautern beim Polizeipräsidium Westpfalz übernommen. Der Verdächtige soll heute einem Richter beim Amtsgericht Zweibrücken vorgeführt werden.

Die Untersuchungen zu den Hintergründen des Vorfalls und dem Ablauf der Tat dauern an. |kle

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle gab, die alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 71 männlich und 9 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank ebenfalls von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% entspricht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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